Kennen Sie die Kranawetter-Philosophie?


Wir richten unseren Kochstil konsequent nach der Kranawetter-Philosophie aus. Diese geht auf einen leidenschaftlichen österreichischen Koch und Gastgeber aus dem letzten Jahrhundert zurück und lässt sich wie folgt beschreiben:

 

1. Wir kochen so, wie es sich gehört - also frisch, ohne Fertigprodukte und à la minute. Das braucht natürlich etwas Zeit, die Sie uns aber sicher gerne geben werden. Wer zahlt denn schon gerne für's Aufwärmen?

 

2. Alles dreht sich um den Geschmack: Darum gibt es bei uns nur Bio-Qualität aus naturnaher Lebensmittelerzeugung. Das Auge isst zwar bekanntlich mit, aber ein schöner Teller darf nicht über schlechtes Essen hinwegtäuschen.

 

3. Als Köche wollen wir die Nahrung nicht neu erfinden. Wir veredeln sie lediglich. Der Geschmack des Grundprodukts muss auch im fertigen Gericht klar zu erkennen sein. Deswegen interessieren wir uns nicht für aufregende, neuartige und ungewöhnliche Geschmackskreationen.

 

4. Wenn traditionelle Gerichte, die wir schon immer geliebt haben, gut gemacht sind, dann ist das auch Haute Cuisine.

 

5. Auch regionale Produkte sind Edelprodukte - nämlich dann, wenn Rind, Schwein, Huhn, Forelle und Co. natürlich aufwachsen dürfen, mit bestem Futter versorgt (übrigens: Auch ein Tier ist, was es isst) und nicht auf schnelles Wachstum getrimmt werden. Ebenso wenn Obst und Gemüse auf einem Boden ohne Kunstdünger und Spritzmittel wächst und erst dann geerntet und verarbeitet wird, wenn es reif ist.

 

6. Unser Motto ist: Alles zu seiner Zeit - nicht alles zu jeder Zeit!

Wir kochen, was gerade Saison hat - nur das schmeckt echt und ist gesund. Daher gibt es bei uns im Winter Blattsalate genausowenig wie Erdbeeren im Frühling oder Spargel im Herbst.

 

7. Wir wollen wissen, was auf unseren Teller kommt. Deshalb kennen wir alle unsere Lieferanten persönlich und machen uns vor Ort ein Bild, bevor wir einkaufen. Das Gemüse ernten wir selbst vom Feld.

 

8. Wir wollen die Produkte ganzheitlich verarbeiten. Daher kaufen wir gerne ganze Tiere und verarbeiten alle Teile davon. Da beispielsweise ein Kalb nicht nur aus Schnitzelfleisch besteht, kann es also durchaus vorkommen, dass wir trotz österreichischer Küche kein Schnitzel anbieten. Erst, wenn wir wieder ein neues Kalb kaufen, gibt's auch wieder Schnitzel. Abschnitte werden zu Bouillon oder Saucen verarbeitet. Gemüsestrünke verarbeiten wir in Suppen und das Grünzeug wird schon mal zu einem wohlschmeckenden, wahnsinnig gesunden Aperitif gemixt.

 

9. Qualität hat seinen Preis. "You get what you pay." Egal was andere behaupten - das ist so.

 

10. Guter Service, schöne Tischwäsche, Silberbesteck, Platzteller und Stoffservietten gehören unserer Meinung nach zu einem rundum gelungenen Restaurantbesuch einfach dazu, dennoch sind sie keine Selbstverständlichkeit.

 

11. Der Gast ist bei uns König. Wir schätzen es auch, wenn er sich wie ein solcher zu benehmen weiß.

 

12. "Es gibt kein Omelett, ohne Eier zu zerbrechen!" (Robespierre)

Wir können und wollen nicht jedermanns Liebling sein. Wir wissen, dass sich einige über uns wundern, aber wir geben weiterhin unser Bestes für die, die uns lieben.

 


Zusammenfassung:

Beste Zutaten aus der Region, naturnahe Lebensmittelerzeugung, frische Küche nach Saison - das ist unser Verständnis von Gastfreundschaft.

 

Wir freuen uns, lieber Gast, wenn auch Sie das schätzen und uns besuchen!

 

Ihr Bio-Restaurant Steirer Eck