Ein wahres Wort zum Sonntag

Ein Fundstück - ohne weitere Worte...


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Kleine Backhendlkunde...

Eines unserer beliebtesten Gerichte ist das Backhendl. Das Gericht wurde bereits im 18. Jahrhundert serviert und ist seitdem eine Spezialität der österreichischen Küche. In der Zeit des Biedermeier war das Backhendl geradezu Inbegriff der feinen Wiener Küche und war Adeligen und Vertretern des gehobenen Bürgertums vorbehalten. Wienerwald hätte damals keine Chance gehabt…

 

Auch wenn wir mittlerweile zum Glück in demokratischen Zeiten leben, haucht uns die erhabene Geschichte dieses Klassikers gehörig Respekt ein, und deswegen sind wir auch stets darum bemüht, das Gericht noch besser zu machen.

 

 Wir verwenden als Backhendl mittlerweile ausschließlich Rassehühner. Würden wir die Hühner aus der Region nördlich von Lyon beziehen, könnten wir sie auch „Bressehühner“ nennen, aber da das eine geschützte Herkunftsbezeichnung ist, und wir unsere Hühner von einem Züchter aus der Gegend beziehen, heißen sie hier „Les bleus-Hühner“.

 

Das Fleisch dieser Rasse ist sehr aromatisch und saftig, weil sowohl Hennen als auch Hähne (!) aus Freilandhaltung stammen, und in aller Ruhe heranwachsen dürfen.

 

Wir lösen das Fleisch aus, würzen es ein wenig, wälzen es in Bio-Dinkelbröseln, backen es in Butter aus und servieren dazu unseren hausgemachten Erdäpfel-Endiviensalat. 

Und wenn Sie dieses Gericht bei uns bestellen, seien Sie versichert, dass es selbst der Kaiser in alten Zeiten nicht besser serviert bekommen haben dürfte…


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Das Aubrac Rind

Das Fell rötlich-braun bis weizengelb, die Hörner geformt wie eine Lyra, die Augen dunkel, als würden sie Kajal auftragen – es sind wahrlich schöne, majestätische Tiere, diese Aubrac Rinder.

 

Ürsprünglich stammt diese robuste und friedfertige Rinderrasse aus dem Südosten der Auvergne, einer Region in Zentralfrankreich. Die nach dem Dorf Aubrac benannte Hochebene ist eine leicht gewellte Landschaft, beinahe baumlos und dünn besiedelt. Hier wurde vor ungefähr 150 Jahren durch die Kreuzung von Braunvieh und Maraichine-Rind das Aubrac-Rind hervorgebracht.

 

Das Fleisch dieser Tiere ist kurzfasrig, zart und hat ein intensives Aroma. Wir beziehen es vom Hofgut Reiter in Irschenberg. Die Philosophie der Betreiber passt wunderbar zu unserer eigenen. Die Tiere werden artgerecht gehalten und wachsen auf natürliche Weise heran. Die Rinder leben die meiste Zeit des Jahres auf der Weide, die Kälber wachsen zusammen mit der Mutter auf und behalten auch ihre Hörner.

 

Und auch wenn die Schlachtung bevorsteht, wird die Achtung vor dem wertvollen Leben der Tiere bewahrt: Getötet werden die Tiere per Kugelschuss auf der Weide, was ihnen in ihren letzten Stunden den Stress durch Trennung von der Herde und Transport erspart.  Das Fleisch erhält  dadurch ebenfalls eine besonders hohe Qualität, da keine Stresshormone ausgeschüttet werden.

 

Wir freuen uns, dass wir unseren Gästen mit gutem Gewissen so ein hervorragendes und hochwertiges Produkt servieren können.

 

Wer sich selbst ein Bild über das Hofgut Reiter machen möchte, kann es besuchen, oder sich auf der Website www.hofgut-reiter.de informieren.